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Fotos zur Art:
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Grimmia meridionalis (Müll.Hal.) E.Maier

Synonyme: Grimmia sardoa var. gracilis Warnst. & M.Fleisch., Grimmia trichophylla var. meridionalis Müll.Hal.

Systematik: Equisetopsida > Bryidae > Seligeriaceae > Grimmiales > Grimmiaceae > Grimmia

Deutscher Name: Mittelmeer-Haarblattkissenmoos

Meinunger & Schröder (2007), Bd. 2: Nr. 672

Habitat/Ökologie (Meinunger & Schröder 2007)
Die 1849 als Varietät von Grimmia trichophylla beschriebene G. meridionalis wurde von E. Maier (2002) in den Artrang erhoben. Sie bildet dichte, weiche Polster mit trocken einwärts gedrehten Blättern und erinnert im Wuchs an G. torquata. Thermisch anspruchsvollster Vertreter der G. trichophylla-Gruppe. Sie wächst im Gebiet an heißen, meist südexponierten, offenen, trockenen, schwach sauren bis ...

Verbreitung (Meinunger & Schröder 2007)
Eine südeuropäische Art, die im Gebiet ihr bislang einziges Teilareal in Mitteleuropa besitzt: RP: Nur im Nahehügelland bis zu den Randhöhen des Donnersberges, insgesamt bislang an etwa 25 Stellen bekannt. Zusammenstellung der Fundorte finden sich in: Caspari (2004); Lauer (2005) und Maier (2002).

Bestand und Gefährdung (Meinunger & Schröder 2007)
Über Bestandsgrößen liegen keine Angaben vor. Die Art ist streng an naturnahe Standorte gebunden. Aus klimatischen Gründen dürfte sie außerhalb des jetzt bekannten Gebietes, wenn überhaupt, nur an ganz wenigen weiteren Stellen im Gebiet zu erwarten sein. Sie ist insgesamt wegen Seltenheit gefährdet: RL R.